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HB-ERO
Fairchild F-24 R UC-61 K ARGUS III
Baujahr / Built in:

1943/44

Pilot oder Besitzer / Pilot or owner:

Bertil Bootz

Stationiert in / Stationed in:

LSZT Lommis

Motor / Engine:

Fairchild Ranger 6-440-7Leistung / Performance:

200 PS
Abmessungen / Measurement:

Spannweite 11.08 m / Länge 7.26 m / Höhe 2.33 m

Max. Abfluggewicht / Max. takeoff weight:

MIL 1307 kg CIV 1162 Kg

Weitere Informationen / More information

Die sechzehnjährige Erfolgsgeschichte der 24-er Serie der Fairchild Engine and Airplane Corporation, New York, begann anfangs der Dreissiger mit der doppelsitzigen F-24 C-8 mit einem Cirrus Reihenmotor mit 95 PS. Von 17 zivilen und 3 militärischen Varianten wurden rund 1700 Exemplare gebaut. Die HB-ERO wurde 1943 im Werk Hagerstown mit der Hersteller S/N 891 erbaut (USAAF S/N 43-14927, RAF S/N HB653). Die HB-ERO, eine UC-61 K Argus III, kam als eine von 31 F-24 1947 aus Überschussbeständen in die Schweiz und hier zur Motorfluggruppe Zürich nach Dübendorf und Kloten und 1959 zur Motorfluggruppe Thurgau nach Lommis. Mit dem Ende der Fairchild Operation der MFGT 1967 wurde die HB-ERO eingelagert und 1983 nach dreijähriger umfassender Restaurierung durch eine Gruppe von MFGT Piloten wieder in Betrieb genommen. Seither war die HB-ERO, ausgerüstet mit einem Fairchild Ranger 6-440-7 6-Zylinder 7200 ccm Reihenmotor mit 200 PS über 1000 Stunden in der Luft und auf rund 100 Flugplätzen von Skandinavien bis Nordafrika anzutreffen. Die F-24 R (ICAO FA24) ist einer der raren Typen, bei dem Zelle und Motor vom gleichen Hersteller stammen. Sowohl Zelle als auch Motor verfügen über für die Dreissigerjahre sehr moderne Spezifikationen. So weist z.B. der Motor eine von einer Königswelle angetriebene obenliegende Nockenwelle auf. Sherman Fairchild, der Gründer der gleichnamigen Unternehmung, erweiterte die Flugzeugproduktion mit einem Motorenwerk, da das Angebot auf dem Markt damals zu wenig geeignet für sein modernes Zellendesign war. Rund die Hälfte der gebauten F-24 wurde mit dem Reihensechszylinder ausgerüstet, die andere Hälfte mit einem Scarab Sternmotor von Warner. Fairchild baute unter anderem als Fairchild Hiller die Focker Friendship in Lizenz und die Fairchild Republic A-10 Thunderbolt II. bbootz 8. März 2016